--
<<  November 2017  >>
 Mo  Tu  We  Th  Fr  Sa  Su 
    1  2  3  4  5
  6  7  8  9101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
Abstützung Gewölbe Demontage der Säule Neue Säule einfügen Erfolgter Einbau

Die Sanierungsarbeiten am Kloster begannen 2001 und wurden seitdem in jährlichen Bauabschnitten fortgesetzt. 2008 und 2009 war die Sanierung  von Decken und Fußböden im Dormitorium geplant.  Im Kalefaktorium (Brüdersaal) und im Kapitelsaal wurden die Fußböden mit anorganischem Material aufgeschottert und für den Holzaufbau vorbereitet, da die Räume noch zu feucht waren. 2013 erfolgte der Einbau von Holzfußböden und der Heizung. Im Kapitelsaal wurden die beiden gemauerten Pfeiler durch Säulen ersetzt. (Bilder oben)

2015/2016:

Die gewölbten Räume des Ostflügels erhielten Holzfußböden. Im Gartensaal konnte der historische Fliesenfußboden aus dem 19. Jahrhundert von Villeroy & Boch teilweise repariert werden. Es wurden in allen Räumen  Heizungen eingebaut und die Elektroanlage erneuert. Im Gartensaal wurde der historische Kamin repariert und benutzbar gemacht, die Türen zum Park repariert und durch Läden gesichert.

Im Südflügel konnten im Refektorium und im Remter Heizungen eingebaut werden.
Der südliche Kreuzgang erhielt eine neue Pflasterung.
Zugänglich gemacht werden konnte auch ein erhaltener Heizungskeller für das Refektorium. Eine wohl im 13. Jahrhundert eingebaute Treppe wurde wieder begehbar. Die Fußbodenheizung aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den außergewöhnlicheren Baubefunden des Klosters Ilsenburg.

In einem gewölbten Kellerraum neben der Klosterkirche sind fünf Kenotaphe, Erinnerungsmonumente für Ilsenburger Persönlichkeiten vom Marienfriedhof  aus dem 17. Jahrhundert zu besichtigen.

Das Erdgeschoß des Schlosses konnte saniert werden und beherbergt seit 2015 ein Café. Der paritätische Wohlfahrtsverband wird 2017 einen Klosterladen im Nordflügel, direkt neben dem Haupteingang zu Schloß und Kloster einrichten, der vorwiegend von Behinderten betrieben wird.

Das Dormitorium, Schlafsaal der Mönche, im 19. Jahrhundert Ausstellungsort für die Waffensammlung des Grafen Botho zu Stolberg-Wernigerode, wird derzeit saniert und ab März 2017 als Tagungs- und Ausstellungsräume genutzt.
Für 2017 ist die Sanierung des Mauerwerks des Schlosses und der westlichen Wand des Kloster-Ostflügels geplant.