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Abstützung Gewölbe Demontage der Säule Neue Säule einfügen Erfolgter Einbau

Restaurierungen an den Klausurgebäuden der Klosteranlage: Die Restaurierungsarbeiten haben sich zunächst auf die Sicherung der Substanz und den anschließenden Sanierungsaufbau unter technischen Gesichtspunkten konzentriert. Die Arbeiten haben dabei im Wesentlichen in den Innenräumen stattgefunden. Dabei sind die Planungen an die vorhandenen finanziellen Möglichkeiten angepasst worden. Sie werden unabhängig von der Sanierung des Schlossflügels weitergeführt und gliedern sich im Einzelnen wie folgt auf: Die Sanierungsarbeiten am Kloster begannen 2001 und wurden seitdem in jährlichen Bauabschnitten fortgesetzt. 2008 ist der 8. Bauabschnitt und 2009 der 9. Bauabschnitt mit der Vorbereitung der Instandsetzung von Decken und Fußböden im Dormitorium abgearbeitet worden. Im Kalefaktorium (Brüdersaal) und im Mönchsaal wurden die Fußböden mit anorganischem Material aufgeschottert und für den Holzaufbau vorbereitet, da die Räume noch zu feucht waren. 2013 erfolgte der Einbau provisorischer Holzfußböden und der Heizung. Im Kapitelsaal wurden die beiden gemauerten Pfeiler durch Säulen ersetzt. (Bilder oben)

Aktualisierung 2015/2016:

Die gewölbten Räume des Ostflügels erhielten zunächst provisorische Holzfußböden. Im Gartensaal konnte der historische Fliesenfußboden aus dem 19. Jahrhundert von Villeroy & Boch teilweise repariert werden. Es wurden in allen Räumen provisorische Heizungen eingebaut und die Elektroanlage erneuert. Im Gartensaal wurde der historische Kamin repariert und benutzbar gemacht, die Türen zum Park repariert und durch Läden gesichert.

Im Südflügel konntenim Refektorium und im Remter Heizungen eingebaut werden, im Remter wird das Informationszentrum für das Kloster eingerichtet.
Der südliche Kreuzgang erhielt eine neue Pflasterung und entspricht damit einigermaßen der historischen Ansicht.
Zugänglich gemacht werden konnte auch ein erhaltener Heizungskeller für das Refektorium. Die Fußbodenheizung aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den außergewöhnlicheren Baubefunden des Klosters Ilsenburg.

In einem gewölbten Kellerraum neben der Klosterkirche sind fünf Kenotaphe, Erinnerungsmonumente für Ilsenburger Persönlichkeiten vom Marienfriedhof, aus dem 17. Jahrhundert zu besichtigen.

Das Erdgeschoß des Schlosses konnte saniert werden und beherbergt seit 2015 ein Café. Der paritätische Wohlfahrtsverband wird 2016 einen Klosterladen im Nordflügel, direkt neben dem Haupteingang zu Schloß und Kloster einrichten, der vorwiegend von Behinderten betrieben wird.

Das Dormitorium, Schlafsaal der Mönche, im 19. Jahrhundert Ausstellungsort für die Waffensammlung des Grafen Botho zu Stolberg-Wernigerode, wird derzeit saniert und ab Juni 2016 für Tagungs- und Ausstellungsräume genutzt.
Für 2017 ist die Sanierung des Mauerwerks des Schlosses und der westlichen Wand des Kloster-Ostflügels geplant.