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Mit ihrer Restaurierung wird die Benediktinerabtei Ilsenburg, eines der ältesten Gebäude im Harzraum, als Denkmal nicht nur von nationaler Bedeutung wieder zugänglich gemacht werden. Derzeit laufen  die Planungen für die weitere Sanierung der oberen Geschosse der Klausurgebäude und der Dächer, zum Teil werden Dacharbeiten schon ausgeführt.

 

Restaurierungsarbeiten am Kloster Restaurierungsarbeiten am Kloster

Ausgrabungen im Kloster

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten werden im Klosterbereich verschiedene archäologische Untersuchungen durchgeführt, die weitere wichtige Details zur Baugeschichte offenbarten. Die Grabungen erstreckten sich insbesondere im südlichen Kreuzgangbereich entlang des Refektoriums, an der westlichen Stirnseite des Südflügels und an der Parkseite des nach Osten gelegenen Klausurflügels. Interessantestes Ergebnis ist wohl die teilweise Freilegung eines Wasserkanals. Von Nordosten kommend führte er durch den Kapitelsaal und anschließend über den Klosterinnenhof zur Südwestecke der Anlage, in der sich in früher Klosterzeit Wirtschaftsräume befunden haben.

Derzeit läuft die Freilegung der mittelalterlichen Heizanlage unter dem Refektorium. Davon erhoffen wir uns einerseits Informationen und Funde aus dem Zeitraum der Verschüttung, andererseits wird die Feuchtigkeit der Wände reduziert und im Refektorium sind die Reste einer Kreuzigungsgruppe leichter zu konservieren.

 

Fotos: Grabungen an der Süd-Westecke des Klostergeländes. Heute steht an dieser Stelle der moderne Funktionsbau.